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Industriebeleuchtung

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Inhaltsverzeichnis und Quicklinks

Industriebeleuchtung 4.0

Intelligente Lösungen und LEDs schaffen optimale Arbeitsbedingungen

In der Industrie entscheidet die richtige Beleuchtung über mehr als Helligkeit. Mit moderner LED-Technologie, smarter Lichtsteuerung und durchdachter Planung gestalten Unternehmen Arbeitsplätze effizienter, nachhaltiger und attraktiver. Erfahren Sie hier, was eine gute Industriebeleuchtung ausmacht.

Dort, wo Tageslicht fehlt, schaffen zeitgemäße Lichtsysteme somit genau die Bedingungen, die für reibungslose und sichere Abläufe in der Industrie sorgen. Doch all diese Vorteile kommen nicht von allein: Die richtige Industriebeleuchtung erfordert eine präzise Planung, die sowohl technische Herausforderungen als auch gesetzliche Vorgaben berücksichtigt.

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Vorteile intelligenter Beleuchtungslösungen

  • senken die Betriebskosten
  • verbessern die Sicherheit
  • schaffen optimale Bedingungen für produktives Arbeiten

Lichtplanung in der Industrie – die Grundlage für moderne Beleuchtungskonzepte

Eine durchdachte Lichtplanung ist der erste Schritt zu einer effektiven Industriebeleuchtung. Letztlich müssen zahlreiche Faktoren optimal zusammenspielen, um das geforderte Ergebnis zu erzielen. Und so beginnt jede Planung mit einer präzisen Analyse der Anforderungen:

  • Welche Beleuchtungsstärken werden in den einzelnen Unternehmensbereichen benötigt?
  • Welche Schutzarten und Sicherheitsaspekte sind für die verschiedenen Umgebungen notwendig?
  • Und wie können Lichtquellen positioniert werden, um Arbeitsplätze homogen und blendfrei auszuleuchten?
Industriebeleuchtung Halle für gewerbliche Anwendungen
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Neben der Einhaltung geltender Normen und Standards berücksichtigt eine gute Lichtplanung vor allem die konkreten Notwendigkeiten der jeweiligen Arbeitsumgebung. Ob Produktionsstraße, Versandbereich oder Lagerhalle – die optimale Lichtintensität variiert je nach Nutzung, während eine gute Farbwiedergabe unerlässlich für präzise Qualitätskontrollen ist. Gleichzeitig sorgt blendfreies Licht nicht nur für mehr Komfort, sondern reduziert ebenfalls das Risiko von Arbeitsunfällen.

Auch in der Industriebeleuchtung gewinnt die Nutzung intelligenter Steuerungssysteme immer stärker an Bedeutung. Diese Technologien machen es möglich, das Licht bedarfsgerecht anzupassen, Energie zu sparen und gleichzeitig optimale Arbeitsbedingungen zu schaffen. Unterstützt wird die Lichtplanung durch Simulationssoftware, die Lichtverteilungen präzise berechnet, Verbrauchswerte und Einsparpotenziale anzeigt und dabei hilft, Energieeffizienz und Lichtqualität in Einklang zu bringen. Denn in jedem industriellen Betrieb gilt es, die gezielten Vorgaben an die Lichttechnik bestmöglich zu erfüllen.


Normen, die zählen – Industriebeleuchtung richtig planen

Die Planung einer Industriebeleuchtung ist ohne die Berücksichtigung von Normen und gesetzlichen Vorgaben undenkbar. Diese sorgen nicht nur für die Einhaltung von Sicherheitsanforderungen, sondern schaffen gleichzeitig die Voraussetzungen dafür, dass Arbeitsplätze ergonomisch beleuchtet sind. Damit werden produktive sowie sichere Arbeitsbedingungen in der Industrie geschaffen. Insbesondere die DIN EN 12464-1 und die Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV) definieren die grundlegenden Bedingungen, die für eine normgerechte und effiziente Lichtlösung erfüllt werden müssen. Dies gilt sowohl für die Beleuchtung in Innenräume als auch für die Installation von Außenleuchten, die spezifischen Anforderungen an Helligkeit und Schutzarten entsprechen müssen.

Lichttechnische Anforderungen nach DIN EN 12464-1

Die DIN EN 12464-1:2021-11 ist die zentrale europäische Norm für die Beleuchtung von Arbeitsstätten in Innenräumen einschließlich Gefahrenzonen. Sie legt umfassende Vorgaben an die Lichtqualität und -quantität fest, darunter Beleuchtungsstärke, Blendungsbegrenzung, Farbwiedergabe und Flimmerfreiheit. Ziel ist es, Arbeitsplätze so zu beleuchten, dass sie den visuellen und nicht-visuellen Bedürfnissen der Mitarbeiter gerecht werden. Die Norm bietet dabei Planern einen flexiblen Gestaltungspielraum: Sie gibt keine speziellen Technologien vor, sondern ermöglicht es, Tageslicht, künstliches Licht oder eine Kombination aus beiden optimal einzusetzen.

Rechtliche Grundlagen nach der Arbeitsstättenverordnung

Die ArbStättV bildet die rechtliche Basis für alle Arbeitsplätze in Deutschland und umfasst auch Vorgaben zur Lichtgestaltung. Sie fordert ausreichend hohe Beleuchtungsstärken, blendfreie Lichtlösungen und eine Anpassungsfähigkeit der Lichtquellen an unterschiedliche Arbeitsaufgaben. Im Fokus stehen dabei die Sicherheit und Gesundheit der Mitarbeiter. So verlangt die Verordnung beispielsweise, dass Beleuchtungsstärken von 500–1.000 Lux für bestimmte Tätigkeiten eingehalten werden, um Konzentration und Präzision zu fördern. Diese Anforderungen machen die ArbStättV zu einem verbindlichen Rahmen, der technische Normen wie die DIN EN 12464-1 ergänzt und deren praktische Umsetzung unterstützt.

Arbeitsstättenverordnung - Pflichten des Betriebes zum Schutze des Mitarbeiters

Darüber hinaus gibt es weitere Normen, die spezifische Anwendungsbereiche abdecken, etwa für Bildschirmarbeitsplätze (DIN 5035-7) innerhalb der Bürobeleuchtung sowie die Notbeleuchtung (EN 1838) oder Arbeitsstätten im Freien (DIN EN 12464-2).


Industrielle Lichtkonzepte: die wichtigsten Arten der Industriebeleuchtung

Industriebeleuchtung erfüllt in jedem Arbeitsbereich definierte Funktionen, die über eine normale Ausleuchtung hinausgehen. Eine Standardbeleuchtung, die für tägliche Arbeitsabläufe genutzt wird, zeichnet sich durch eine gleichmäßige Lichtverteilung, eine ausreichende Lichtintensität sowie gute Farbwiedergabe aus, um Kontraste und Blendungen zu minimieren. Sie sorgt für eine optimierte Arbeitsumgebung und muss den Anforderungen der DIN EN 12464-1 entsprechen.

Unabhängig von dieser allgemeinen Lichtversorgung gibt es jedoch weitere Arten, die gezielt auf bestimmte Voraussetzungen innerhalb der Industrie abgestimmt sind:

  • Betriebsbeleuchtung sorgt für optimale Lichtverhältnisse in Arbeitsbereichen und an Maschinen. Sie schafft die Grundlage für produktives und präzises Arbeiten.
  • Not- und Sicherheitsbeleuchtung gewährleistet Orientierung in Notsituationen wie Stromausfällen und minimiert Risiken in Gefahrenbereichen.
  • Hindernisbeleuchtung hebt Gefahrenstellen hervor und erhöht die Sichtbarkeit in Bereichen mit Hindernissen oder Maschinen.
  • Außenbeleuchtung umfasst robuste Lösungen für Parkplätze, Zufahrtsstraßen oder Ladezonen und verbessert die Sicherheit im Außenbereich.

Somit schafft eine gezielte Kombination verschiedener Lichtsysteme ein optimales Gesamtkonzept für jede Industrieumgebung, das für optimiertes Licht sorgt und die Produktivität der Mitarbeiter steigert.

Betriebsbeleuchtung für gewerbliche Anwendungen
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Lichtstärke, Farbtemperatur und mehr – die Grundlagen einer guten Industriebeleuchtung

Eine optimale Industriebeleuchtung erfordert, dass alle technischen Parameter präzise auf die Anforderungen der Umgebung abgestimmt werden. Von der Lichtstärke über die Kelvin-Werte bis hin zu Schutzklassen und Schutzarten sind verschiedenste Faktoren zu berücksichtigen:

Beleuchtungsstärke (Lux)

Die Beleuchtungsstärke bestimmt die Helligkeit eines Arbeitsbereichs und ist nach der DIN EN 12464-1 geregelt. Für selten genutzte Lagerbereiche genügen 100 Lux, während in Versand- und Verpackungsräumen mindestens 300 Lux erforderlich sind. Arbeitsstationen oder Bereiche mit hohen Präzisionsanforderungen, wie beispielsweise die Qualitätskontrolle, benötigen hingegen 500 bis 1.000 Lux.

Farbtemperatur

Die Wahl der Lichtfarbe beeinflusst die Aufmerksamkeit und das Wohlbefinden der Mitarbeiter. Neutralweißes Licht (4.000 K) unterstützt konzentriertes Arbeiten. Tageslichtweißes Licht (5.700 K) dagegen reduziert Ermüdung und sorgt besonders in Bereichen mit geringerem Tageslichtanteil für klare Sicht.

Abstrahlwinkel

Ein breiter Abstrahlwinkel von etwa 120° eignet sich für die gleichmäßige Beleuchtung großer Flächen und minimiert dunkle Ecken in Industriehallen. In bestimmten Bereichen, wie zum Beispiel Hochregallagern, sind hingegen schmalere Abstrahlwinkel besser geeignet, da sie eine gezielte und präzise Lichtführung ermöglichen.

Schutzarten

Die Schutzarten geben an, wie gut Leuchten gegen das Eindringen von Fremdkörpern und Wasser geschützt sind. Die IP-Klassifizierung besteht aus zwei Ziffern: Die erste Ziffer (0-6) beschreibt den Schutz gegen Fremdkörper und Berührung, während die zweite Ziffer (0-9) den Schutz gegen Wasser angibt. Beispiel: Die Schutzart IP65 bietet vollständigen Schutz gegen Staub sowie Strahlwasser und eignet sich daher optimal für feuchte oder stark staubbelastete Industriebereiche.

Schutzklassen

Schutzklassen definieren den Schutz von Menschen gegen Stromschläge. Schutzklasse I bietet Schutz durch Basisisolierung und einen Schutzleiteranschluss, der elektrischen Strom im Fehlerfall sicher ableitet, z. B. bei geerdeten Leuchten. Schutzklasse II verwendet doppelte oder verstärkte Isolierung, wodurch auf einen Schutzleiter verzichtet werden kann. Schutzklasse III setzt auf den Betrieb mit Schutzkleinspannung unter 42 Volt und eignet sich für sensible Umgebungen, in denen höchste Sicherheit erforderlich ist.

Schlagfestigkeitsgrad

Die IK-Klassifizierung misst den mechanischen Schutz einer Leuchte gegen Stöße und wird in Stufen von IK00 (kein Schutz) bis IK10 (höchster Schutz) angegeben. Leuchten mit IK10 sind besonders robust und halten Stößen von bis zu 20 Joule stand. Dies ist essenziell für Industriehallen, in denen Leuchten durch Gabelstapler, Maschinenarme oder andere schwere mechanische Einwirkungen gefährdet sind.

Nur durch die Integration und das optimale Zusammenspiel dieser Parameter wird eine Lichtplanung im Bereich der Industriebeleuchtung realisierbar, die flexibel auf die unterschiedlichen Beleuchtungsaufgaben und Umgebungsbedingungen eingehen kann.


Das richtige Licht für jede Umgebung – diese Industrieleuchten machen es möglich

Zu einem durchdachten Lichtkonzept gehört auch die Auswahl der richtigen Leuchten – abgestimmt auf die speziellen Anforderungen der jeweiligen Umgebung. Von hohen Hallendecken über enge Regalgänge bis hin zu Außenbereichen mit extremen Wetterbedingungen bietet die moderne Industriebeleuchtung vielseitige Lösungen.

Symbolbild Lichtkonzepte für Industrie
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Dabei bringt jede Leuchtenart ihre eigenen Stärken mit:

  • Wannenleuchten sind vielseitig einsetzbar, stoßfest und wasserdicht, ideal für Produktionsbereiche, Logistikzentren und Außenbereiche.
  • Hallenleuchten und Hallenstrahler bieten eine gleichmäßige Lichtverteilung in großen Höhen. Flickerfreie Modelle verhindern Stroboskopeffekte und erhöhen die Sicherheit in Bereichen mit Maschinen.
  • Lichtbandsysteme eignen sich hervorragend für lange Regalgänge, da sie eine homogene Ausleuchtung ohne Blendung ermöglichen und einfach zu installieren sind.
  • Flutlichter werden für die großflächige Beleuchtung von Außenbereichen eingesetzt, etwa auf Parkplätzen oder Ladezonen. Sie trotzen mit hohen Schutzarten den Witterungsbedingungen.
  • Arbeitsleuchten sind für gezielte Anwendungen konzipiert, in denen punktuelles Licht benötigt wird, wie Montagearbeiten oder Qualitätsprüfungen.
  • Deckenleuchten, Panels und Pendelleuchten sorgen für gleichmäßige und blendfreie Lichtverhältnisse in allgemeinen Arbeitsbereichen und können flexibel angepasst werden.
  • Hallentiefstrahler sind speziell für hohe Decken entwickelt und bieten eine effektive sowie homogene Lichtverteilung bei anspruchsvollen Bedingungen.
  • Feuchtraumleuchten gewährleisten eine zuverlässige Lichtversorgung in Umgebungen mit hoher Feuchtigkeit oder Staubbelastung.

Dabei setzen in der Industrie qualitativ hochwertige Leuchten den Maßstab: Sie verbinden technische Präzision mit Energieeffizienz und bieten für jede Herausforderung die passende sowie langlebige Lösung. Die von Herstellern gewährten Garantien sorgen dabei für zusätzliche Zuverlässigkeit und decken potenzielle Risiken während der Nutzungsdauer ab.


Lichtlösungen für anspruchsvolle Umgebungen: Spezialleuchten im Überblick

Ob Hitze, Feuchtigkeit oder Explosionsgefahr – industrielle Umgebungen stellen hohe Ansprüche an die Lichttechnik, die zudem den besonderen Bedingungen jeder Branche gerecht werden muss. In der Industriebeleuchtung sorgen Spezialleuchten für die notwendige Sicherheit, Robustheit und Zuverlässigkeit. Im Folgenden ein Überblick über die wichtigsten Leuchtenvarianten und ihre Einsatzbereiche:

Hitzebeständige Leuchten

Diese Leuchten sind für den Einsatz bei hohen Umgebungstemperaturen entwickelt und halten selbst extremen Bedingungen stand. Vor allem in Eisenwerken, Glashütten und Gießereien, die Teil der Metall- und Schwerindustrie sowie der Glasherstellung sind, finden sie Anwendung.

Korrosionsresistente Leuchten

Hohe Feuchtigkeits- oder Chemikalienbelastungen sind für diese Leuchten keine Herausforderung. Mit Schutzarten wie IP69 sind sie ideal für die Lebensmittelindustrie, die Landwirtschaft, Wasseraufbereitungsanlagen sowie die chemische Industrie.

Explosionsgeschützte Leuchten

In explosionsgefährdeten Bereichen wie der Chemie- und Petroindustrie, dem Bergbau oder der Lagerung brennbarer Stoffe sind diese Leuchten unverzichtbar. Durch druckfeste Gehäuse verhindern sie das Eindringen von Gasen oder Staub und minimieren so Explosionsrisiken.

Bruchsichere Leuchten

Um Kontaminationen durch Glasbruch zu vermeiden, werden diese Leuchten aus robusten Materialien gefertigt. Sie erfüllen strenge Hygienevorschriften wie die HACCP-Standards und sind essenziell in der Lebensmittel-, Getränke- und Pharmaindustrie.

Säure- und ölbeständige Leuchten

Diese Spezialleuchten sind so konzipiert, dass sie selbst aggressiven Chemikalien und Ölen standhalten. Sie finden ihre Anwendung in der Automobilindustrie, der Metallverarbeitung, chemischen Betrieben und Werkstätten.

 

Sicherheitsbeleuchtung Industrie für gewerbliche Anwendungen
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LED-Leuchten in der Industrie – darum lohnt sich der Umstieg

Der Umstieg auf LED-Industrieleuchten bietet Unternehmen zahlreiche Vorteile, die sowohl ökologisch als auch ökonomisch überzeugen. Diese aktuellen Lichtlösungen kombinieren hohe Energieeffizienz mit Langlebigkeit und tragen wesentlich zur Optimierung industrieller Beleuchtungssysteme bei.

  • Energieeffizienz: LED-Leuchten verbrauchen bis zu 80 % weniger Energie als herkömmliche Leuchtmittel wie Halogen- oder Leuchtstofflampen. Weitere Betriebskosten lassen sich durch präzise Lichtsteuerung einsparen.
  • Langlebigkeit: Mit einer Lebensdauer von über 50.000 Stunden bieten LEDs eine deutliche Verlängerung der Einsatzzeiten im Vergleich zu konventionellen Leuchten. Der geringere Wartungsaufwand senkt zudem Ausfallzeiten und sorgt für eine langfristige Kostenersparnis.
  • Sicherheit und Produktivität: Moderne LEDs erzeugen flimmerfreies und gleichmäßiges Licht, das die Belastung für die Augen der Mitarbeiter mindert. Dadurch werden dank einer LED-Beleuchtung Arbeitsunfälle reduziert und die Konzentration gefördert.
  • Nachhaltigkeit: LEDs sind frei von schädlichen Substanzen wie Quecksilber und produzieren weniger CO₂-Emissionen. Unternehmen können durch den Einsatz einer LED-Beleuchtung ihre Umweltziele leichter erreichen und gleichzeitig ihren ökologischen Fußabdruck verringern.
  • Amortisation: Die Investition in LED-Systeme amortisiert sich oft innerhalb weniger Jahre. Dies ist auf die Einsparungen bei Energie- und Wartungskosten zurückzuführen, die über die gesamte Lebensdauer der Leuchten hinweg stabil bleiben.
  • Robustheit und Vielseitigkeit: Auch LED-Leuchten sind stoßfest, widerstandsfähig gegen Vibrationen und eignen sich ideal für anspruchsvolle industrielle Umgebungen. Sie sind in verschiedenen Bauformen verfügbar, sodass sie verschiedenste Beleuchtungsaufgaben erfüllen.

Mit der Umstellung der Industriebeleuchtung von konventionellen Lampen auf Beleuchtungslösungen mit LED-Technologie profitieren Unternehmen nicht nur von einer nachhaltigen und wirtschaftlichen Lichttechnik, sondern auch von verbesserten Arbeitsbedingungen.

Industriebeleuchtung LED für gewerbliche Anwendungen
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Von konventionell zu modern: So einfach ist der Wechsel auf LEDs

Die Sanierung bestehender Beleuchtungsanlagen auf LED-Lichttechnik ist in den meisten Fällen unkompliziert und wirtschaftlich sinnvoll. Dank moderner LED-Leuchtmittel können viele konventionelle Lampen direkt durch LED-Lampen ersetzt werden, ohne dass die gesamte Leuchteninfrastruktur ausgetauscht werden muss. So lassen sich spezielle LED-Röhren (beispielsweise von Ledvance oder Philips) nahtlos in bestehende Fassungen einsetzen und sparen sofort Energie.

Ein weiterer Vorteil ist die Vielfalt an LED-Lichtlösungen, die speziell für die Anforderungen der Industriebeleuchtung entwickelt wurden. Dazu zählen dimmbare Optionen, präzise steuerbare Lichtintensitäten und unterschiedliche Lichtfarben. Ob als Ersatz für eine konventionelle Lampe oder als Komplettlösung: Die modularen Systeme sind flexibel und lassen sich individuell anpassen. Hinzu kommt, dass LED-Technologie oft über intelligente Steuerungen verfügt, die den Energieverbrauch weiter optimieren und den Wartungsaufwand minimieren. Dabei lassen sich der Verbrauch und Wartungsstatus in Echtzeit anzeigen, was zusätzliche Transparenz schafft. 

Unternehmen profitieren somit von einer schnellen und einfachen Umrüstung ihrer bestehenden Beleuchtungsanlagen, die durch geringe Installationskosten und eine langfristige Reduktion von Betriebsausgaben überzeugt. Viele Leuchtenhersteller bieten Planungstools an, die die Umstellung auf LED-Systeme erleichtern und Anwender bei der Entwicklung ihrer Beleuchtungslösungen unterstützen. In ergänzenden Broschüren stellen Hersteller oft Referenzprojekte mit konkreten Produkten in ihrer praktischen Anwendung vor, die als Inspiration für eigene Projekte dienen können. Für eine noch individuellere Unterstützung steht oftmals auch ein Planungsservice zur Verfügung, bei dem Interessenten direkt Kontakt mit dem Hersteller oder Dienstleister aufnehmen können, um maßgeschneiderte Lösungen zu erhalten.

So gelingt die Umstellung – erfolgreiche LED-Sanierung in der Praxis

Wie effektiv die Sanierung einer Industriebeleuchtung tatsächlich durchzuführen ist, zeigt sich an dem Beispiel eines mittelständischen Produktionsunternehmens, das elektrische Komponenten und Systeme herstellt für die Automatisierungstechnik. Der Hersteller stand vor der Herausforderung, die veralteten Beleuchtungsanlagen in seinen Produktionshallen, Lagerbereichen, Büros und Außenflächen zu sanieren. Das Projekt wurde innerhalb eines Jahres in drei Phasen umgesetzt, wobei unterschiedlichste konventionelle Lampen durch energieeffiziente LED-Lampen ersetzt wurden:


Produktion - Zeitgemäße Lichtlösungen für maximale Produktivität

In Teilen der Produktionshallen sorgen nun LED-Hallenstrahler für eine optimale, gleichmäßige Lichtverteilung der Arbeitsbereiche. Dank der hohen Farbwiedergabe (CRI > 80) und moderner Steuerungssysteme kann das Licht flexibel an den Produktionsbedarf angepasst werden.

Darüber hinaus wurden konventionelle Leuchtstofflampen durch LED-Röhren ersetzt, was die Wartungsintervalle verkürzt und den Energieverbrauch reduziert.

Industriebeleuchtung Produktion für gewerbliche Anwendungen
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Lager - Effizientes Lichtmanagement für eine perfekte Ausleuchtung

In den Hochregallagern wurden LED-Lichtbandsysteme als Deckenbeleuchtung installiert, die eine präzise und leistungsstarke Beleuchtung der Regalgänge sicherstellen. Jede Ebene wird durch das gezielt gelenkte Licht der LED-Leuchtmittel zuverlässig erhellt.

Bewegungsmelder und Steuerungstechnologien minimieren den Energieverbrauch, da nun das Licht nur noch bei Bedarf genutzt wird.

Industriebeleuchtung Lagerhallen für gewerbliche Anwendungen
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Verwaltung - Individuelle Lichtkonzepte für ein angenehmes Arbeitsklima

Blendfreie LED-Panels in Decken und LED-Pendelleuchten über Konferenztischen schaffen ein benutzerfreundliches Arbeitsumfeld. Über CCT-Schalter lässt sich die Lichtfarbe – von warmweiß für Entspannung bis neutralweiß für Konzentration – individuell anpassen. Ein HCL-System simuliert den Tageslichtverlauf und fördert so das Wohlbefinden sowie die Produktivität.

Das Lichtmanagementsystem erlaubt es, die Lichttechnik zentral zu steuern und individuelle Lichtszenarien zu erstellen, etwa für Besprechungen oder Präsentationen.

Beleuchtung Konferenzraum für gewerbliche Anwendungen
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Außenbereiche - Sicherheit und Orientierung durch leistungsstarke LED-Lösungen

LED-Flutlichter beleuchten Ladezonen großflächig und sorgen für Sicherheit. Robuste LED-Wandleuchten erhellen gezielt Fassaden, während LED-Pollerleuchten Wege markieren und Orientierung bieten. Zusätzlich sorgen LED-Wandstrahler für eine gleichmäßige Ausleuchtung der Parkplätze.

Alle Lösungen für die Außenbeleuchtung wurden so gewählt, dass sie Sicherheitsstandards erfüllen und angrenzende Bereiche nicht unnötig beleuchten.

Industriebeleuchtung Flutlicht für gewerbliche Anwendungen
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Nach der Sanierung zeigen Analysen eine Energieeinsparung von über 60 %, da die neuen LED-Leuchten deutlich weniger elektrische Leistung in Watt verbrauchen. Die Mitarbeiter berichten von einer angenehmeren Lichtqualität, während das Unternehmen durch die geringen Wartungskosten von langlebigen LED-Leuchtmitteln profitiert. Intelligente Steuerungssysteme, die den Verbrauch anzeigen, sorgen zusätzlich für Transparenz und Kontrolle über die Betriebskosten.


Intelligent, nachhaltig, zukunftssicher – Trends in der Industriebeleuchtung

Die Entwicklung moderner Industriebeleuchtung setzt auf smarte Technologien, die Effizienz, Nachhaltigkeit und das Wohlbefinden der Mitarbeiter in den Mittelpunkt stellen. Ein zukunftsweisender Trend ist Human Centric Lighting (HCL), das den natürlichen Biorhythmus unterstützt, indem es Lichtfarbe und -intensität an die Tageszeit anpasst. Warmweiße Töne am Morgen und Abend fördern Entspannung, während kaltweißes Licht am Mittag die Konzentration steigert. Dies verbessert nicht nur das Wohlbefinden, sondern steigert auch die Produktivität der Mitarbeiter.

Parallel dazu spielt die Integration von intelligenten Beleuchtungssystemen und dem Internet der Dinge (IoT) eine immer größere Rolle. Vernetzte Lichtlösungen ermöglichen eine präzise Steuerung in Echtzeit, basierend auf Sensordaten wie Anwesenheit, Tageslichtverfügbarkeit oder Energieverbrauch. Diese Technologien optimieren nicht nur den Betrieb, sondern erleichtern auch die Wartung und senken langfristig die Kosten.

Zudem rückt die Nachhaltigkeit in den Fokus. Neue, sowie klimafreundliche Materialien und recyclingfreundliche Designs tragen dazu bei, Beleuchtungsanlagen umweltfreundlicher zu gestalten und die CO₂-Bilanz von Unternehmen zu verbessern.


Die Zukunft der Industriebeleuchtung liegt in smarten und nachhaltigen Lösungen, die nicht nur Energie sparen und Kosten senken, sondern auch die Arbeitsbedingungen optimieren. Durch den Einsatz zeitgemäßer Technologien wie LED, HCL, IoT und intelligenter Steuerungssysteme schaffen Unternehmen zukunftsfähige Lichtkonzepte, die Mensch und Umwelt gleichermaßen zugutekommen.

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FAQ

  • Was ist Industriebeleuchtung und warum ist sie für Sicherheit, Produktivität und Energieeffizienz wichtig?

    Eine Industriebeleuchtung umfasst Beleuchtungslösungen für Produktionshallen, Lager, Werkstätten, Logistikbereiche und industrielle Außenanlagen. Sie sorgt dafür, dass Mitarbeitende sicher arbeiten können, Arbeitsprozesse effizient ablaufen und gleichzeitig möglichst wenig Energie verbraucht wird.

    Gutes Licht hilft dabei, Hindernisse, Maschinenbewegungen und Gefahren frühzeitig zu erkennen. Dadurch sinkt das Unfallrisiko und die Arbeitssicherheit wird verbessert. Gleichzeitig unterstützt eine ausreichend helle und blendfreie Beleuchtung konzentriertes und präzises Arbeiten, was Fehler reduzieren und die Produktivität steigern kann.

    Moderne LED-Lösungen senken zudem den Stromverbrauch und die Wartungskosten. In Verbindung mit intelligenter Lichtsteuerung lassen sich zusätzliche Energieeinsparungen erzielen.

  • Welche Normen gelten für Industriebeleuchtung?

    Für die Industriebeleuchtung gelten verschiedene Normen, die Anforderungen an Lichtqualität, Sicherheit, Energieeffizienz und Arbeitsschutz festlegen. Besonders wichtig sind die DIN EN 12464-1 für Innenbereiche und die DIN EN 12464-2 für Außenbereiche.

    Die wichtigen Normen für die Industriebeleuchtung auf einen Blick:

    Norm Wofür sie wichtig ist
    DIN EN 12464-1 Anforderungen an die Beleuchtung von Arbeitsplätzen in Innenräumen, z. B. Produktionshallen oder Lager.
    DIN EN 12464-2 Vorgaben für Arbeitsplätze im Freien, etwa Ladezonen oder Werksgelände.
    DIN EN 1838 Regeln für Sicherheits- und Notbeleuchtung, z. B. auf Fluchtwegen.
    ASR A3.4 Konkretisiert die Beleuchtungsanforderungen des Arbeitsschutzes in Deutschland.
    DIN EN 60529 Definiert IP-Schutzarten gegen Staub und Feuchtigkeit.
    DIN EN 60598-1 Legt grundlegende Sicherheitsanforderungen für Leuchten fest.

    Welche Normen im Einzelfall relevant sind, hängt von der Anwendung und den Umgebungsbedingungen ab.

  • Welche Lichtfarbe (Kelvin) ist für Hallenbeleuchtung und Industriearbeitsplätze optimal?

    Für Industriearbeitsplätze ist meist neutralweißes Licht mit etwa 4.000 Kelvin die beste Wahl. Es unterstützt konzentriertes Arbeiten, wirkt angenehm und eignet sich für die meisten Hallenbereiche.

    Typische Empfehlungen sind:

    • 2.700–3.000 K (warmweiß): Eher für Pausenräume, Aufenthaltsbereiche oder Empfangszonen geeignet.
    • 4.000 K (neutralweiß): Standard für Produktionshallen, Lager und Logistikbereiche.
    • 4.500–5.000 K: Gut geeignet für Montagearbeitsplätze und Tätigkeiten mit höheren Sehanforderungen.
    • 5.000–6.500 K (tageslichtweiß): Empfehlenswert für Qualitätskontrollen, Farbprüfungen und andere präzise Sichtaufgaben.

    Welche Lichtfarbe optimal ist, hängt letztlich von der Tätigkeit, den Sehaufgaben und den Arbeitsbedingungen vor Ort ab.

  • Welche Beleuchtungsstärke in Lux braucht eine Industriehalle – für Lager, Produktion, Montage und Qualitätskontrolle?

    Wie viel Licht in einer Industriehalle erforderlich ist, richtet sich vor allem nach der Art der Tätigkeit. Für Lagerflächen genügen häufig niedrigere Beleuchtungsstärken, während Produktion, Montage und Qualitätskontrolle höhere Lux-Werte erfordern.

    Empfohlene Lux-Werte für Industriehallen im Überblick:

    Bereich Typische Beleuchtungsstärke
    Lager 100-200 Lux
    Kommissionierung & Logistik 200-300 Lux
    Produktion 300-500 Lux
    Montage 300-750 Lux
    Qualitätskontrolle 750-1.000 Lux und mehr

    Welche Beleuchtungsstärke im Einzelfall erforderlich ist, bestimmen die Vorgaben der DIN EN 12464-1 sowie die Anforderungen der jeweiligen Arbeitsaufgabe.

  • Welche Leuchtenarten eignen sich für Industriehallen?

    Für Industriehallen kommen meist LED-Hallenstrahler, Lichtbandsysteme und Feuchtraumleuchten zum Einsatz. Welche Leuchtenart am besten geeignet ist, hängt von der Hallenhöhe, den Arbeitsaufgaben und den Umgebungsbedingungen ab.

    Typische Lösungen sind:

    • LED-Hallenstrahler: Für hohe Decken und große Lager- oder Produktionsflächen.
    • LED-Lichtbandsysteme: Für eine gleichmäßige Ausleuchtung von Fertigungs- und Logistikbereichen.
    • Feuchtraumleuchten: Für staubige, feuchte oder anspruchsvolle Umgebungen.
    • Maschinen- und Arbeitsplatzleuchten: Für Montageplätze, Maschinen und Qualitätskontrollen.
    • Not- und Sicherheitsleuchten: Für Flucht- und Rettungswege.
    • LED-Außenstrahler: Für Ladezonen, Werksgelände und Außenlager.

    In der Praxis werden häufig mehrere Leuchtenarten kombiniert.

  • Wie berechnet man eine normgerechte Industriebeleuchtung und wie plant man Lux-Werte, Abstrahlwinkel und Lichtverteilung?

    Eine normgerechte Industriebeleuchtung wird auf Grundlage der jeweiligen Sehaufgabe geplant. Zunächst werden die erforderlichen Lux-Werte nach DIN EN 12464 festgelegt.

    Anschließend berechnen Planer anhand von Hallengröße, Montagehöhe und Leuchtendaten die benötigte Anzahl und Position der Leuchten.

    Dabei spielen auch Abstrahlwinkel und Lichtverteilung eine wichtige Rolle. Breite Abstrahlwinkel eignen sich für die gleichmäßige Ausleuchtung großer Flächen, während engere Optiken Licht gezielt auf Arbeitsbereiche oder Regalgänge lenken.

    Bereits in der Planungsphase wird durch Lichtberechnungen geprüft, ob die Anforderungen an Beleuchtungsstärke, Gleichmäßigkeit und Blendungsbegrenzung  erfüllt werden.

  • Welche Spezialleuchten braucht man für explosionsgefährdete, feuchte, heiße oder lebensmittelverarbeitende Industriebereiche?

    Für besondere Industriebereiche kommen spezielle Leuchten zum Einsatz, die auf die jeweiligen Anforderungen an Sicherheit, Hygiene und Umwelteinflüsse abgestimmt sind.

    Leuchtenlösungen für anspruchsvolle Umgebungen:

    Einsatzbereich Geeignete Leuchten Wichtige Eigenschaften
    Explosionsgefährdete Bereiche Ex-Leuchten ATEX- oder IECEx-zertifiziert, für Gas- und Staubexplosionszonen zugelassen
    Feuchte und nasse Umgebungen Feuchtraumleuchten Hohe Schutzarten wie IP65 bis IP69K, widerstandsfähig gegen Wasser und Staub
    Heiße oder kalte Bereiche Hochtemperatur- oder Kühlraumleuchten Für extreme Temperaturen ausgelegt und dauerhaft zuverlässig
    Lebensmittelindustrie Hygieneleuchten Leicht zu reinigen, splittergeschützt und beständig gegen Reinigungs- und Desinfektionsmittel

    Welche Leuchte die richtige Wahl ist, richtet sich immer nach den Umgebungsbedingungen und den geltenden Sicherheitsanforderungen.

  • Was bedeuten IP-Schutzart, Schutzklassen und IK-Schlagfestigkeit bei Industrieleuchten?

    IP-Schutzart, Schutzklasse und IK-Schlagfestigkeit zeigen, wie gut eine Industrieleuchte gegen Umwelteinflüsse, Stromschlag und mechanische Belastungen geschützt ist. Sie helfen dabei, die passende Leuchte für die jeweiligen Einsatzbedingungen auszuwählen.

    • IP-Schutzart: Gibt an, wie gut die Leuchte gegen Staub und Wasser geschützt ist. IP65 oder IP66 sind in Industriehallen häufige Standards.
    • Schutzklasse: Beschreibt den Schutz vor elektrischem Schlag. Üblich sind Schutzklasse I (mit Erdung) und Schutzklasse II (mit doppelter Isolierung).
    • IK-Schlagfestigkeit: Zeigt die Widerstandsfähigkeit gegen Stöße und Schläge. Für industrielle Umgebungen werden oft IK08 bis IK10 empfohlen.

    Je anspruchsvoller die Umgebung, desto wichtiger sind hohe Schutzwerte.

  • Was ist Human Centric Lighting (HCL) und wie verbessert biodynamisches Licht Wohlbefinden und Leistung in der Industrie?

    Human Centric Lighting (HCL) ist ein Beleuchtungskonzept, das den Menschen in den Mittelpunkt stellt und den natürlichen Tageslichtverlauf möglichst realitätsnah nachbildet.

    Dabei werden Helligkeit und Lichtfarbe im Tagesverlauf automatisch angepasst, um den natürlichen Biorhythmus zu unterstützen. In der Industrie kann biodynamisches Licht dazu beitragen, die Konzentration und Aufmerksamkeit der Mitarbeitenden zu fördern sowie Ermüdungserscheinungen zu reduzieren.

    Die positiven Effekte von HCL kommen insbesondere in Hallen mit geringem Tageslichteinfall und im Schichtbetrieb zum Tragen. Darüber hinaus kann HCL das Wohlbefinden verbessern und dazu beitragen, Fehler zu reduzieren sowie die Arbeitssicherheit und Produktivität zu erhöhen.

  • Wie lässt sich eine bestehende Industriebeleuchtung schrittweise auf LED sanieren, ohne den Betrieb zu stören?

    Eine bestehende Industriebeleuchtung lässt sich meist ohne längere Betriebsunterbrechungen auf LED umstellen, wenn die Sanierung schrittweise geplant wird:

    1. Bestand erfassen: Vorhandene Leuchten, Lichtniveau und Anforderungen an die Beleuchtung analysieren.
    2. Sanierungskonzept festlegen: Entscheiden, ob LED-Nachrüstsätze, Retrofit-Lösungen oder neue Leuchten eingesetzt werden.
    3. Bereiche aufteilen: Die Halle in einzelne Zonen gliedern und nacheinander modernisieren.
    4. Umrüstung terminieren: Arbeiten in Wartungsfenstern, Randzeiten oder bei Schichtwechseln durchführen.
    5. Lichtplanung prüfen: Sicherstellen, dass die erforderlichen Lux-Werte und eine gleichmäßige Ausleuchtung erreicht werden.
    6. Steuerung integrieren: Präsenz- und Tageslichtsensoren für zusätzliche Energieeinsparungen einbinden.
    7. Ergebnis kontrollieren: Beleuchtungsqualität messen und die Anlage dokumentieren.

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