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Wohnraumklimatisierung: Klimageräte für jeden Bedarfsfall

Haustechnik
12.06.2017

Die ersten Sommertage bringen wieder Wärme ins Zuhause. Schnell heizen sich Wände und Dach auf – je schlechter die Dämmung, desto schneller bestimmt die Hitze wieder unseren Alltag. Trotz abendlichen Lüftens bleibt es heiß und stickig – an Schlaf ist kaum zu denken. Also her mit der Klimaanlage! Klimageräte versprechen Kühlung, Luftreinigung, Luftbefeuchtung und mehr – welche Arten von Klimageräten gibt es und was können sie?

Inhaltsverzeichnis und Quicklinks

Ziel: Ein gutes Raumklima!

  • Schwitzen trotz Ventilator© Paolese -Fotolia.com

Dicke Luft – wo sie herrscht, ob zu Hause oder am Arbeitsplatz, sind die äußeren Bedingungen für Gesundheit und Wohlbehagen ausbaufähig. Aber was braucht es für ein gesundes Raumklima? Saubere Luft, mit einem optimalen Anteil Feuchtigkeit. Tagtäglich atmen, kochen oder duschen wir – und geben dabei Kohlendioxid, Haut- und Staubpartikel, Wärme und Schimmel fördernde Nässe an die Raumluft ab. Zeit, eine derart gesättigte, eventuell sogar schadstoffreiche Luft auszutauschen! Also Fenster auf, wobei ein Gutteil kostbarer Heizwärme buchstäblich zum Fenster hinaus – oder allergene Pollen hineinwehen. Wohnraumklimatisierung verbessert Luftqualität auf effiziente, weil kalkulierbare Weise. So können zentrale Lüftungsgeräte mit Wärmerückgewinnung weitere Funktionen wie Kühlen, Heizen und Warmwasserbereitung übernehmen. Etwas, das Sie bei Planung eines Neuprojekts mit Blick auf die Energieeinsparverordnung und vorgeschriebene Mindestluftwechsel einbeziehen sollten. Sie müssen sanieren? Dezentrale, voneinander unabhängige Lüftungsgeräte mit Wärmerückgewinnung, nachträglich eingebaut, bringen – vor allem in Feuchträumen wie Küche und Bad – spürbare Verbesserungen. Wärmerückgewinnung? Sie führt bis zu 90 Prozent der Abluft- und Außenluftwärme wieder zurück – Ihr Fachbetrieb berät Sie gern näher. Dürfen Sie trotzdem die Fenster wie gewohnt öffnen, um zu lüften? Selbstverständlich.

 

Umfangreich versorgen: Zentrale Klimatisierung

Automatische Kellerentfeuchtung AKE 100

Lüftungsanlagen, Klimaanlagen – wo liegt der Unterschied? Klimaanlagen und Klimageräte können einfach mehr, ob zentrales Gerät oder dezentrales System – nämlich heizen, kühlen, befeuchten und entfeuchten. Sie sorgen für konstante Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Luftreinheit sowie Kälte auf Tastendruck. Mehr noch: Sie filtern Staub und Pollen aus der Raumluft und regulieren deren Feuchtigkeit. Zentrale Klimatisierungsgeräte versorgen umfangreiche Objekte und Anlagen. Solche Klimaanlagen bestimmen Zustand und Zusammensetzung der Raumluft in zentralem Zuluft- und Abluftgerät. Von dort verlaufen Luftkanäle zu den versorgten Räumen.

 

Mobile Klimageräte: Pluspunkte und Nachteile

  • mobiles Klimagerät für bessere Raumluft© doomu -Fotolia.com

Mobile Klimageräte stellen oft eine günstigere Alternative zu zentralen Klimatisierungslösungen dar. Hier kann die Temperatur in jedem Raum separat eingestellt werden. Die mobilen Klimageräte überzeugen durch einfache Installationsweise und sind flexibel in Ihrem Einsatzgebiet. Umzug bzw. Standortwechsel innerhalb des Gebäudes oder Wohnung sind für die mobilen Klimageräte kein Problem. Die Geräte sind meist wartungsarm. Nachteil ist, dass diese Art von Klimageräten oft nicht sehr energieeffizient ist, da die Abluft nicht nach außen transportiert wird, muss die selbst produzierte Abluft gekühlt werden. Es findet auch kein Austausch der Abluft statt, sondern nur eine gekühlte Umverteilung.

Man unterscheidet bei den mobilen Monoblock Klimageräten zwischen unterschiedlichen Geräten:

  • Klimageräte in Kompaktbauart (Monoblock): Sie vereinen alle Bauteile in einem Gerät. Das Klimagerät kann sofort nach dem Kauf aufgestellt werden. Dieser Typ ist vor allem für Räume mit geringen oder saisonalem Kühlbedarf wie z.B. für kleinere Wohn- oder Büroräume prädestiniert.
  • Monoblock Klimageräte mit Abluftschlauch: Sie kombinieren Kühlfläche und Wärmeableitung. Sie sind mit einem Abluftschlauch ausgestattet. Die warme Luft wird direkt nach außen abgeleitet. Der Abluftschlauch kann fest verlegt werden z.B. in Form eines Mauerdurchbruches oder die Luft kann durch ein Fenster (z.B. Kippstellung) nach außen transportiert werden. Jedoch muss bei dieser Art von Klimagerät beachtet werden, dass ein Unterdruck entsteht. Auch bei leicht geöffnetem Fenster strömt immer warme Außenluft ein, außer Sie sorgen für eine Aussparung im Glas. Dem Innenraum wird dabei Sauerstoff entzogen.
  • Monoblock Klimaanlagen mit zwei Abluftschläuchen: Zweischlauchsysteme arbeiten mit einem Ansaugschlauch für die frische Luft und einem Abluftschlauch. Beide Schläuchen werden nach außen abgeleitet. Dank des zweiten Schlauchs wird die Effizienz der Klimaanlage gesteigert und es entsteht kein Unterdruck. Zudem gestaltet es sich leichter, die Wand- und Fensteröffnung abzudichten.

 

Split-Geräte: So funktionieren sie

  • Funktionsweise von Klima-Splittinggerät am beispiel eines Hauses dargestellt© dreampicture -Fotolia.com

Split-Geräte gibt es als fest installierte oder mobile Version. Sie bestehen aus einem Außengerät und einem (Single-Splitgerät) oder auch mehreren Innengeräten (Multi-Splitgeräten). Beide Seiten sind über Kältemittelleitungen auf kurzem Weg fest verbunden – und arbeiten mit chlorfreien, zirkulierenden Kältemittelmischungen. Kupferrohre verbinden Innengerät und Außengerät. Das Innengerät filtert, kühlt und entfeuchtet die Raumluft mit Hilfe eines Kältemittels. Es nimmt die überschüssige Wärme aus dem Raum auf. Dadurch verdampft das Kältemittel. Im gasförmigen Zustand gelangt das Kältemittel durch eine Rohrleitung zum Außengerät. Hier wird die Wärme an die Außenluft abgegeben. Der Aggregatzustand des Kältemittels verwandelt sich wieder in einen flüssigen Zustand und gelangt über eine zweite Rohrleitung zurück ins Innengerät. Dieser Kühlkreislauf wiederholt sich bis die angestrebte Raumtemperatur erreicht ist. Dann schaltet sich das Außengerät ab. Innen läuft der Lüfter weiter, um Kondenswasser nach draußen zu transportieren. Bei Single-Split-Lösungen sind Innen- und Außengerät aufeinander abgestimmt: Klimatisieren Sie jeden Raum nach Wunsch. Dabei lassen sich Innengeräte als Kassettenklimagerät in die Deckenverkleidung einbauen oder wandhängend installieren.

 

Multisplit-Raumklimageräte?

  • Steuerung eines Klima-splittinggeräts mit der Fernbedienung© Kwangmoo -Fotolia.com

Diese Systeme klimatisieren gleich mehrere Bereiche parallel. Denn sie erlauben es Ihnen, vier bis sechs Innengeräte an ein Außenteil (den Verflüssiger) anzudocken, die dann ihren eigenen Raum versorgen. Multisplit-Klimageräte gibt es auch mit Zusatzfunktion: Eine Wärmepumpenschaltung sorgt dafür, dass Ihr Klimagerät im Winter wie eine Heizung funktioniert – der Kühlprozess, nur anders herum! Je höher die saisonale Leistungszahl, desto effizienter dieser Wärmepumpeneffekt – und desto geringer der Stromverbrauch. Jede Einheit kann hier individuell auf den Raum zugeschnitten, sprich voreingestellt werden – bequem per Fernbedienung. Fördern, Filtern und Temperieren wird im jeweiligen Raum vor Ort erledigt. Entscheiden Sie über Kühlstärke, Ausströmrichtung und die Zeitpunkte des automatischen Ein- und Ausschaltens separat! Falls Sie sich für eine energieeffiziente, langlebige Multisplit-Anlage entscheiden, empfiehlt sich die Installation – und Einweisung in die Nutzung – durch den Fachbetrieb.

 

Fazit: Bedarfsgerechte Lösungen nutzen

  • Fachhandwerker sorgt für beardsgerechte Beratung, Installation und Wartung© Andrey Popov -Fotolia.com

Vielfältige Lösungen sind machbar, was für Sie optimal ist, wird durch Ihre jeweiligen Bedürfnisse bestimmt. Ihr Fachhandwerker berät Sie passgenau, umfassend und kompetent. Nicht zuletzt auch zur Pflege Ihrer Anlage, mit regelmäßiger Filterreinigung, je nach Luftdurchsatz und Leistungskraft. Sie sind Häuslebauer, Eigenheimbesitzer oder Immobilieneigentümer? Dann gilt Ihr verstärktes Interesse der geprüften Energieeffizienz Ihrer Investition: Klasse A+++ oder doch besser A++? Machen Sie den Vergleich – von Kühlleistung und Stromverbrauch. Auch Solarbetrieb kann sich hohem Eigenverbrauchsanteil rechnen. Und ob Sie nur einen oder mehrere Räume klimatisieren möchten, spielt ebenfalls eine Rolle. Welches ist die beste – weil nicht zuletzt kosteneffizienteste Lösung für Sie privat, für Ihr Wohnprojekt? Sie benötigen Unterstützung bei der Anschaffung eines Klimagerätes, unser Fachhandwerker vor Ort berät Sie und setzt ihre Wunschlösung um.

FAQ zu Wohnraumklimatisierung

  • Was ist der Unterschied zwischen mobilen Klimageräten und Split-Klimaanlagen?

    Der Unterschied zwischen den beiden Geräten liegt vor allem im System, der Effizienz und dem Komfort.

    Mobile Klimageräte sind sofort einsatzbereit – ideal für gelegentlichen oder saisonalen Kühlbedarf  in kleinen Räumen. Ihr Nachteil: Sie kühlen auch ihre eigene Abwärme mit, was sie ineffizient macht.

    Split-Anlagen hingegen transportieren die Wärme über Kältemittelleitungen gezielt nach außen – das macht sie leiser, deutlich effizienter und besser für den regelmäßigen Betrieb geeignet.

    Die Unterschiede im Überblick:

    Merkmal Mobiles Klimagerät Split-Klimaanlage
    Aufbau ein Gerät im Raum Innen- und Außengerät
    Flexibilität keine feste Montage dauerhafte Installation
    Energieeffizienz gering deutlich höher
    Lautstärke lauter leiser
    Anschaffungskosten günstig höhere Investition
  • Wie berechne ich die richtige Kühlleistung eines Klimageräts für meine Raumgröße?

    Die passende Kühlleistung hängt von Raumgröße, Nutzung und Wärmequellen ab. Entscheidend ist nicht nur die Quadratmeterzahl, sondern auch Dämmung, Sonneneinstrahlung und interne Wärmequellen wie Personen oder elektronische Geräte.

    Richtwerte für eine grobe Orientierung:

    Bedingung Richtwert
    gut gedämmt, wenig Sonne 60 W pro m²
    normale Bedingungen 80 W pro m²
    Dachgeschoss, viel Sonne, viele Geräte 100 W pro m²

    Beispiel: 20 m² Dachgeschoss → 20 × 100 W = 2.000 W (2,0 kW)

    Bei großen Fensterflächen oder mehreren Personen empfiehlt sich ein Zuschlag von 10–20 %. Ziel ist es, im Sommer angenehme 23–26 °C zu erreichen – ohne Dauerbetrieb.

  • Welche Klimaanlage ist für eine Mietwohnung geeignet?

    In Mietwohnungen sind vor allem mobile Klimageräte (Monoblock) praktikabel. Sie benötigen keine baulichen Veränderungen, werden per Steckdose betrieben und führen die warme Luft über einen Abluftschlauch nach außen. Dadurch sind sie flexibel einsetzbar und beim Umzug einfach mitzunehmen.

    Fest installierte Split-Klimaanlagen bestehen aus Innen- und Außengerät mit Kältemittelleitungen. Dafür sind in der Regel Wanddurchbrüche und eine Montage an Fassade oder Balkon erforderlich. Das bedeutet: Eine Zustimmung des Vermieters ist meist notwendig.

    Empfehlung: Ohne Genehmigung ist ein leistungsstarkes Monoblock-Gerät die pragmatische Lösung. Mit Zustimmung des Vermieters bietet eine Split-Anlage langfristig mehr Effizienz und Komfort.

  • Wie wähle ich das passende Klimagerät für meinen Raum aus?

    Diese Punkte sind für die Wahl des richtigen Klimageräts entscheidend: Kühlleistung, Raumnutzung und bauliche Rahmenbedingungen.

    1. Kühlleistung richtig bestimmen: Als Richtwert gelten 60–100 W pro m². Das Gerät sollte die berechnete Leistung (kW oder BTU/h) mindestens erreichen, um keinen Dauerbetrieb zu verursachen. Ziel sind stabile 23–26 °C im Sommer.
    2. Nutzung und Raumtyp berücksichtigen: Schlafzimmer brauchen ein leises Gerät, Arbeitszimmer eher mehr Leistungsreserve.
    3. Gerätetyp: Bei Miete ohne Installationsarbeiten ist ein mobiles Gerät die richtige Wahl. Für mehr Komfort, Effizienz und längeren Betrieb eine Split-Anlage.
    4. Weitere Kriterien prüfen: Berücksichtigen Sie außerdem Energieeffizienzklasse, Stromverbrauch und Komfortfunktionen bei der Auswahl
  • Was ist eine Multisplit-Klimaanlage und wann lohnt sie sich?

    Eine Multisplit-Klimaanlage ist ein Split-System, bei dem ein Außengerät mit mehreren Innengeräten verbunden wird – typischerweise vier bis sechs. Dadurch lässt sich jeder Raum separat mit individueller Temperatur, Luftstrom und Betriebszeit regeln.

    Wann lohnt sich das System?

    • Wenn mehrere Räume dauerhaft klimatisiert werden sollen.
    • Wenn nur ein Außengerät an Fassade oder Balkon gewünscht ist.
    • Wenn Räume zonenweise genutzt werden (z. B. Büro tagsüber, Schlafzimmer nachts).

    Vorteile:

    • Effizienter Ganzjahresbetrieb möglich
    • Individuelle Temperaturregelung je Raum
    • Weniger Außengeräte, klare Fassadenoptik

    Zu beachten:

    • Fachgerechte Auslegung erforderlich
    • Höhere Investitions- und Planungskosten
  • Können Split-Klimageräte auch im Winter zum Heizen verwendet werden?

    Ja – viele Split-Geräte haben eine integrierte Wärmepumpenfunktion. Dabei wird der Kühlprozess umgekehrt: Das System entzieht der Außenluft Wärme und gibt sie im Raum wieder ab. So arbeitet die Anlage wie eine Luft-Luft-Wärmepumpe.

    Die Effizienz im Heizbetrieb wird über den SCOP-Wert bewertet. Je höher dieser Wert, desto weniger Strom wird pro erzeugter Wärmeeinheit benötigt.

    Sinnvoll ist das Heizen mit Split-Geräten vor allem:

    • in gut gedämmten Einzelräumen.
    • in der Übergangszeit (Frühling/Herbst).

    Zu beachten: Mit sinkender Außentemperatur nimmt die Effizienz ab. Eine Split-Anlage ergänzt die bestehende Heizung, ersetzt jedoch meist nicht das komplette Heizsystem.

  • Wie oft muss eine Klimaanlage gewartet werden?

    Die Anlage sollte regelmäßig gewartet werden, um Effizienz, Hygiene und Betriebssicherheit zu erhalten. Dabei ist besonders die Filterreinigung wichtig.

    Wartungsintervalle im Überblick:

    Gerätetyp Filterreinigung Wartung Hinweis
    Mobiles Klimagerät mehrmals jährlich reinigen 1× jährlich Sicht- und Funktionsprüfung. Bei häufiger Nutzung Intervalle verkürzen.
    Split-Gerät alle 2-4 Wochen prüfen 1× jährlich durch einen Fachbetrieb Bei geringer Nutzung ggf. längere Intervalle.

    Praxis-Tipp: Nimmt die Kühlleistung ab oder entstehen Gerüche, sollte zeitnah eine professionelle Wartung erfolgen.

  • Welche Klimaanlage ist am energieeffizientesten?

    Am energieeffizientesten sind moderne Split- und Multisplit-Anlagen mit hoher Effizienzklasse. Sie arbeiten ohne Abluftschlauch-Verluste und führen Wärme gezielt nach außen ab – ein klarer Vorteil gegenüber mobilen Monoblock-Geräten.

    Worauf sollten Sie achten?

    • Energieeffizienzklasse: A++ oder A+++ gelten weiterhin als Topklasse.
    • SEER (Kühlen) / SCOP (Heizen): Diese saisonalen Kennzahlen ermöglichen einen realistischen Effizienzvergleich.
    • Passende Dimensionierung: Ein korrekt ausgelegtes Gerät arbeitet im optimalen Lastbereich und spart Strom.

    Teilweise erfolgt die Umstellung der Energieeffizienzklassen auf die neue EU-Skala (A–G). Vergleichen Sie Geräte stets innerhalb derselben Kennzeichnung. Tipp: SEER und SCOP sind die verlässlichsten Vergleichswerte – unabhängig davon, welche Effizienzklasse auf dem Gerät steht.

  • Sind Split-Klimaanlagen umweltfreundlich?

    Weder ja noch nein, denn ihre Klimabilanz hängt von Effizienz, Kältemittel und Stromquelle ab.

    Positive Aspekte:

    • Betrieb mit Ökostrom oder PV: Reduziert indirekte CO₂-Emissionen deutlich.
    • Bedarfsgerechte Kühlung: Einzelräume lassen sich gezielt temperieren statt das gesamte Gebäude zu kühlen.
    • Hohe Energieeffizienz: Split-Geräte sind deutlich effizienter als mobile Monoblock-Geräte. Hohe Effizienzklassen und SEER-/SCOP-Werte senken den Stromverbrauch.

    Kritische Punkte:

    • Strommix: Bei fossilem Strom steigen die indirekten Emissionen.
    • Kältemittel: Fluorierte Kältemittel können bei Leckagen klimawirksam sein.

    Wer möglichst umweltschonend klimatisiert, wählt ein effizientes Gerät mit modernem Kältemittel, lässt es fachgerecht installieren und nutzt es gezielt – nur dort, wo Kühlung wirklich nötig ist.

  • Wie hoch ist der Stromverbrauch von mobilen Klimageräten im Vergleich zu Split-Geräten?

    Mobile Monoblock-Geräte verbrauchen für die gleiche Kühlleistung deutlich mehr Strom als Split-Systeme.

    Die Ursache liegt im Funktionsprinzip: Beim Monoblock befinden sich alle Komponenten im Raum und die warme Luft wird über einen Schlauch abgeführt. Dabei entsteht häufig ein Unterdruck, sodass warme Außenluft nachströmt – der Wirkungsgrad sinkt.

    Split-Geräte transportieren die Wärme gezielt nach außen und arbeiten dadurch effizienter. Mit hohen Effizienzklassen und guten saisonalen Kennzahlen (SEER) reduzieren sie den Stromverbrauch spürbar.