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Haussicherheitstechnik: Smarte Lösungen für Zuhause

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Inhaltsverzeichnis und Quicklinks

Haussicherheitstechnik – Mit Rauchmelder und Alarmanlage das eigene Zuhause schützen

Rund 400 Tote, mehr als 4.000 Brandverletzte mit Langzeitschäden, gut eine Milliarde Euro Brandschäden im Privatbereich: Das sind die Folgen der 200.000 Haus- und Wohnungsbrände, die jedes Jahr in Deutschland ausbrechen. Alle zwei Minuten wird in der Bundesrepublik zudem ein Einbruchsversuch unternommen – Grund genug, das eigene Zuhause mit moderner Haussicherheitstechnik zu schützen. Ist in Ihrem Eigenheim für ausreichend Sicherheit gesorgt? Intelligente Lösungen in puncto Einbruchschutz, Brandschutz und Unwetter-Schutz lassen sich ganz nach Ihren individuellen Bedürfnissen realisieren: Rauchmelder, Überspannungsschalter, Alarmanlagen & Co retten Leben – und bewahren Ihr Hab und Gut vor teurem Schaden. Dabei sind die gesetzlichen Vorschriften und Normen in der Sicherheitstechnik bei der Installation mit zu berücksichtigen.

Ist in Ihrem Zuhause für genügend Sicherheit gesorgt?
Neue VDE-Norm fordert Brandschutzschalter für besonders gefährdete Bereiche!

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Vorteile von Haussicherheitstechnik

  • Das gute Gefühl von Sicherheit in den eigenen vier Wänden
  • Frühzeitige Warnung bei Gasaustritt oder Rauchentwicklung
  • Professioneller Einbruchsschutz
  • Schadensbegrenzung bei höherer Gewalt
  • Schutz der Privat- und Intimsphäre
  • Schutz des Hab und Guts

Frühzeitige Warnung bei Rauchentwicklung lebenswichtig

In Sicherheit leben – das ist ein Aspekt, der entscheidend zum Wohlfühlen in den eigenen vier Wänden beiträgt. Was in Sachen Haussicherheit in Ihrem Zuhause nötig ist, entscheiden in erster Linie die eigenen Bedürfnisse. Im Bereich des Brandschutzes hat jedoch auch der Gesetzgeber ein Wörtchen mitzureden: Mittlerweile ist in fast allen Bundesländern die Installation von Rauchwarnmeldern in Wohnungen gesetzlich vorgeschrieben.
In erster Linie sterben Brandopfer nämlich nicht an ihren Verbrennungen, sondern durch das Einatmen des Brandrauches – es genügen bereits wenige Atemzüge, um das Bewusstsein zu verlieren. Da der Geruchssinn im Schlaf nicht aktiv ist, müssen Rauchmelder in allen Schlaf- und Kinderzimmern installiert werden, um im Brandfall Leben retten zu können. Zudem ist das Anbringen in Flurbereichen gesetzliche Pflicht, da diese als Fluchtwege fungieren.

Mit geprüfter Technik zu mehr Haussicherheit

Wie ein Rauchmelder für mehr Sicherheit in Haus oder Wohnung sorgen kann? Ein im Gerät integrierter optischer Detektor registriert feinste Rauchpartikel in der Luft und schlägt im Falle einer Rauchentwicklung sofort lautstark Alarm. Rauchwarnmelder sind akkubetrieben – es gibt sowohl Modelle mit austauschbarem als auch mit fest integrierten Batterien. Wollen Sie beim Brandschutz auf Nummer sicher gehen, entscheiden Sie sich am besten für ein so genanntes Zehn-Jahres-Modell, das über einen langlebigen Lithium-Ionen-Akku verfügt. Grundsätzlich sollten Sie bei der Auswahl folgendes beachten:

  • Leichte Handhabung
  • Beständige Batterien
  • Hochwertiges Gerät mit dem unabhängigen Qualitätszeichen „Q“ (steht für Geräte mit geprüfter Langlebigkeit und höherer Sicherheit vor Fehlalarmen)

Haussicherheit ist ein wichtiges Thema für Sie? Rauchmelder mit Alarmton schützen Sie davor, im Schlaf einem Hausbrand zum Opfer zu fallen. Investieren Sie gar in einen Funk-Rauchmelder, der sich mit Ihrem Smart-Home-System vernetzen lässt, kann Sie dieser zudem per Smartphone über eine Rauchentwicklung in Haus oder Wohnung informieren – oder gleich die Feuerwehr alarmieren.

Für zusätzliche Sicherheit empfehlen Experten, neben den gesetzlich vorgeschriebenen Rauchwarnmeldegeräten auch Kohlenmonoxid-Melder im eigenen Zuhause zu installieren: Denn das geruchs- und geschmacklose Gas, auch „lautloser Killer“ genannt, kann infolge defekter bzw. unzureichend gewarteter Heizungsanlagen, Gasthermen oder Durchlauferhitzer in die Wohnräume gelangen und dort zu tödlichen Vergiftungen führen. Idealerweise bringen Sie den CO-Melder in Sichthöhe auf dem Flur oder in Ihrem Schlafzimmer an – so ist das Gerät bei Tag und Nacht in Hörweite.

Wie ein Kohlenmonoxid-Melder funktioniert? Hochempfindliche elektrochemische Sensoren überwachen kontinuierlich die CO-Konzentration in der Luft – ermittelt das Gerät die Überschreitung bestimmter Schwellenwerte, ertönt der akustische Alarm. Besonders empfehlenswert sind CO-Melder mit so genanntem „Vor-Alarm“, die bereits eine potenzielle Vergiftungsgefahr per blinkender LED anzeigen. In der Regel sind Kohlenmonoxid-Warner mit handelsüblichen Batterien ausgestattet, erhältlich sind auch einige wenige Modelle mit Lithium-Langzeit-Akkus. Für alle Modelle jedoch gilt: Aufgrund ihrer begrenzten Lebensdauer müssen die Geräte regelmäßig ausgetauscht werden.

Einbruchschutz – Sicherheit vor ungebetenen Gästen

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Einbrechern den Riegel vorschieben – hier sind moderne Haussicherheitslösungen optimal. Denn überall da, wo etwas zu holen ist, ist auch der Einsatz von Sicherheitstechnik ratsam. Wer um sein Hab und Gut fürchtet und sich zu Hause besonders sicher fühlen will, sollte sich mit dem Thema auseinandersetzen. Es gibt viele Möglichkeiten, Ihr Eigenheim professionell zu schützen – durch den Einsatz von Schlössern und Schließanlagen beispielsweise, smarte Videoüberwachungssysteme, Einbruchmeldesysteme oder Hausüberwachungsanlagen zum Schutz vor Einbrüchen oder Vandalismus durch verbrecherische Akteure. Clever: Moderne Anlagen sind in den verschiedensten Ausführungen erhältlich und werden zunehmend als Element der Hausautomation (Stichwort „Smart Home“) integriert.

In puncto Einbruchschutz bietet sich folgende Haussicherheitstechnik an

Alarmanlagen

Alarmanlagen melden mithilfe von Sensoren das Eindringen Unbekannter in Ihr Haus oder Ihre Wohnung. Wussten Sie schon, dass die Mehrzahl aller Einbrüche von Gelegenheitstätern begangen wird? Vor allem Häuser mit ungesicherten Fenstern oder Türen werden dabei zum Ziel – eine Alarmanlage wirkt abschreckend auf potenzielle Diebe. Installiert werden überwiegend Funk- oder verkabelte Anlagen, auch Drahtalarmanlagen genannt. Im Hinblick auf Programmierung, Signalgebung und Reaktion sind beide Sicherheitseinrichtungen gleich. Drahtalarmanlagen allerdings sind für den Einbau in Neubauten besser geeignet, während mit einer Funkalarmlage auch ein bestehendes Gebäude nachgerüstet werden kann.

Überwachungskameras

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Überwachungskameras helfen Ihnen dabei, Ihr Zuhause zu schützen – sie behalten die Haustür im Auge, sichern Wertgegenstände in der Garage und überwachen dunkle Ecken rund um Ihr Haus. Mehr Sicherheit beim Öffnen der Tür gewünscht? Mit einer wetterfesten Außenkamera haben Sie Grundstückszufahrten und Eingänge jederzeit im Blick. WLAN-Schwenk-Neige-Kameras lassen sich per Internet oder App in die gewünschte Richtung drehen und bieten so ein Höchstmaß an Flexibilität. Moderne Netzwerkkameras fangen selbst auf weite Distanzen jede ungewöhnliche Bewegung ein, Dome-Kameras dagegen sind speziell für die unauffällige Überwachung gedacht.

Türsprechanlagen

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Türsprechanlagen mit integrierter Audio- oder Videofunktion schützen Sie vor unerwünschtem Besuch. Wie das funktioniert? Mit einer Sprecheinrichtung, angebracht im Außenbereich ihres Eigenheimes – an der Gartenpforte oder neben der Tür –, und mit einem Gegenstück im Inneren des Hauses. Die Kommunikation ist ganz unkompliziert per Funk- oder Kabelleitung möglich. Für optimale Haussicherheit bieten sich Modelle an, die mit Ihrem Smartphone oder Ihrem Tablet verbunden werden können – so hören Sie beispielsweise auch im Urlaub, wenn jemand an der Tür klingelt, können per App mit dem Besucher sprechen und gegebenenfalls die Polizei alarmieren.

Fensterschutz

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Mit dem richtigen Fensterschutz lässt sich bereits durch kleine Maßnahmen ein hohes Maß an Haussicherheit erzielen – Aufschraubsicherungen, Pilzkopfzapfen oder abschließbare Fenstergriffe schützen Ihre Fenster vor unerwünschtem Öffnen, einbruchhemmende Folien oder durchwurfsicheres Glas können einen Einbruchversuch erfolgreich abwehren.

Smarte Lösungen für Haussicherheit

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Anwesenheitssimulation lautet die smarte Lösung in Sachen Einbruchschutz – mit einer automatisierten Lichtsteuerung beispielsweise täuschen Sie während längerer Abwesenheit ein bewohntes Zuhause vor. Auch smarte Rollladen- oder Jalousiesteuerung erweckt den Anschein, als sei in Ihren heimischen vier Wänden gerade jede Menge los – selbst wenn Sie sich momentan im Urlaub befinden.

Bewegungsmelder

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Bewegungsmelder sorgen für Sicherheit und Orientierung im Dunkeln, ganz einfach, indem sie mittels eines elektronischen Sensors Bewegungen in der näheren Umgebung erkennen. Der passive Infrarot-Sensor reagiert auf Wärmestrahlung. Verändert sich die Temperatur im Erfassungsbereich, schaltet sich automatisch die Beleuchtung ein, und schreckt potenzielle Einbrecher schon im Vorfeld ab. Achten Sie beim Kauf Ihres Gerätes darauf, ein qualitativ hochwertiges Modell zu wählen, das sich nur bei Menschen und Autos, nicht aber bei Haustieren aktiviert. Geht es allein um den Einbruchschutz, sollten Sie einen Bewegungsmelder, und keinen Präsenzmelder, installieren. Während ersterer der Überwachung von Einfahrten, Eingängen und Fluren dient, ist letzterer für den Deckeneinbau im Gebäudeinneren gedacht – er schaltet die Beleuchtung ab, wenn sie nicht mehr benötigt wird.

Durch Überspannungsschutz Schäden an empfindlichen Geräten verhindern

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250 Millionen Euro: So hoch war der Schaden, den Blitzeinschläge 2017 in Deutschland verursacht haben – das geht aus einer Statistik des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) hervor. Zwar haben weniger Blitze in der Bundesrepublik eingeschlagen als noch im Jahr zuvor – doch die hochwertige Gebäudetechnik, mit der heute immer mehr Eigenheime ausgestattet sind, treibt die Schadenskosten in die Höhe.

Denn nicht nur der direkte Blitzeinschlag, auch die Überspannung im Stromnetz ist für elektrische Leitungen und elektronische Geräte hochgefährlich. Schlägt der Blitz in der Nähe Ihrer Wohnung ein, kann die hohe Spannung ihren Weg in das Leitungskabel finden: Das schadet nicht nur Endgeräten wie Telefon, Fernseher oder PC, sondern kann auch den Ausfall empfindlicher Haussicherheitstechnik, wie Alarmanlagen, Überwachungskameras oder Bewegungsmelder zur Folge haben.
Setzen Sie hier auf einen Überspannungsschutz, der Sachschäden verhindert. Hierfür braucht es lediglich drei Komponenten, die sich ganz unkompliziert in jedem Gebäude installieren lassen:

  • Einen Blitzstromableiter, der direkt am Hautverteiler platziert wird, um die Blitzenergie in die Erdungs-Anlage zu leiten
  • Einen Überspannungsableiter in der Stromversorgungs-Unterverteilung, der an Ort und Stelle die verbleibende Spannung reduziert
  • Einen weiteren Überspannungsableiter, der direkt in der Steckdose zum Einsatz kommt

Die Vorteile moderner Haussicherheitstechnik

Machen Sie Ihr Zuhause zu einem Ort, an dem Sie sich nicht nur sicher fühlen, sondern an dem Sie sicher sind. Profitieren Sie dabei von den Vorteilen, die moderne Haussicherheitstechnik bietet:

  • Konnektivität: Verknüpfen Sie unterschiedliche Systeme und Anlagen
  • Flexibilität: Bleiben Sie von unterwegs über Warnmeldungen und Alarme informiert
  • Modularität: Stellen Sie eine individuelle Auswahl der Komponenten zusammen
  • Smart Home: Intelligente Lösungen für Ihr Zuhause

Haussicherheit den individuellen Bedürfnissen anpassen

Sicherheit hat viele Gesichter, effiziente Haussicherheitstechnik steht in unterschiedlichsten Varianten zur Verfügung: Ob Schutz vor Haus- und Wohnungsbränden, Kohlenmonoxid-Vergiftungen, Einbruch oder die Beleuchtung von Hauseingängen und Einfahrten in der Dunkelheit – das Haussicherheitssystem muss sich Ihren persönlichen Wünschen anpassen, und nicht umgekehrt. Ihr Fachhandwerker unterstützt Sie bei der Planung und Umsetzung eines für Sie maßgeschneiderten Haussicherheitskonzeptes. Sie sind noch auf der Suche nach dem Profi Ihres Vertrauens?

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FAQ zu Sicherheitstechnik

  • Was versteht man unter moderner Sicherheitstechnik fürs Haus?

    Moderne Sicherheitstechnik im Wohnbereich umfasst alle technischen Maßnahmen, die Menschen, Gebäude und Sachwerte vor Einbruch, Brand, Unwettern und technischen Defekten schützen, etwa Alarmanlagen, Rauchwarnmelder und Überspannungsschutz. Sie wird zunehmend als vernetzte, smarte Lösung geplant, bei der Sensoren, Melder und Steuerungen zentral oder per App überwacht, ausgewertet und bedient werden.​

  • Warum ist Sicherheitstechnik in Deutschland besonders wichtig?

    In Deutschland kommt es jedes Jahr zu zahlreichen Haus- und Wohnungsbränden mit erheblichen Sach- und Personenschäden, ebenso wie zu einer großen Zahl an Einbrüchen und Einbruchsversuchen in Wohngebäude.​
    Der Einsatz professioneller Sicherheitstechnik kann diese Risiken deutlich reduzieren und trägt dazu bei, Bewohner und Eigentum zu schützen sowie die Einstufung und Konditionen von Wohngebäude- und Hausratversicherungen positiv zu beeinflussen.

  • Welche Arten von Sicherheitstechnik kommen im Wohngebäude zum Einsatz?

    Im Wohngebäude werden typischerweise mehrere Sicherheitsbereiche kombiniert, wie zum Beispiel:

    • Einbruchschutz: Alarmanlagen, Tür- und Fenstersicherungen, Bewegungsmelder.​
    • Brandschutz: Rauchwarnmelder, Brandwarn- oder Brandmeldeanlagen, Brandschutzschalter.​
    • Technischer Schutz: Überspannungsschutzgeräte, Not- und Sicherheitsbeleuchtung, Überwachung der Elektroinstallation.​

    So entsteht ein abgestimmtes Gesamtkonzept, das Personen, Gebäudehülle und elektrische Infrastruktur gleichzeitig absichert.​

  • Wie sichere ich mein Einfamilienhaus wirksam gegen Einbruch ab?

    Ein wirksamer Einbruchschutz kombiniert mechanische Sicherungen an Türen und Fenstern mit einer elektronischen Einbruchmeldeanlage, Außen‑ und Innenbewegungsmeldern sowie optionaler Videoüberwachung. Besonders kritisch sind Schwachstellen wie Terrassentüren, Kellerzugänge und schlecht einsehbare Bereiche, die gezielt durch Sensoren, Beleuchtung und stabile Beschläge geschützt werden sollten.​

  • Welche Rolle spielt Videoüberwachung bei der Haussicherheit?

    Videoüberwachung dient der Abschreckung potenzieller Täter, der frühzeitigen Erkennung verdächtiger Aktivitäten sowie der Beweissicherung im Schadensfall.
    Moderne IP-Kameras lassen sich in Smart-Home- und Alarmsysteme integrieren, sodass Hausbesitzer Livebilder, Aufzeichnungen und Benachrichtigungen komfortabel über Smartphone, Tablet oder eine angeschlossene Leitstelle abrufen können.

  • Welche Sicherheitstechnik ist für den Brandschutz in Wohngebäuden wichtig?

    Zentrales Element im Wohnbereich sind Rauchwarnmelder, die Entstehungsbrände frühzeitig erkennen und anwesende Personen rechtzeitig akustisch warnen.​
    In größeren oder besonders gefährdeten Objekten werden zusätzlich Brandwarn- oder Brandmeldeanlagen sowie spezielle Brandschutzschalter eingesetzt, die gefährliche Lichtbogenfehler in der Elektroinstallation automatisch erfassen und abschalten.

  • Welche gesetzlichen Vorgaben gelten für Rauchmelder in Deutschland?

    In allen deutschen Bundesländern besteht eine Rauchmelderpflicht für Neubauten und in der Regel auch für Bestandswohnungen, die vorschreibt, in welchen Räumen Rauchwarnmelder installiert sein müssen. Typischerweise sind Schlafräume, Kinderzimmer und Flure als Rettungswege auszustatten, während Pflichten für Einbau und Wartung je nach Landesrecht zwischen Eigentümern und Mietern unterschiedlich geregelt sind.​

  • Welche Normen und VDE-Richtlinien sind für Sicherheitstechnik im Haus relevant?

    Für elektrischen Brandschutz und Gefahrenmeldeanlagen im Wohnumfeld sind unter anderem Normenreihen wie DIN VDE 0100, DIN VDE 0826 und DIN VDE 0833 sowie ergänzende DIN EN-Normen für Brandmelder und Alarmanlagen maßgeblich. Für eine normgerechte Planung und Installation empfiehlt sich die Zusammenarbeit mit Elektrofachbetrieben, die diese Normen und aktuellen VDE-Vorschriften zuverlässig umsetzen.​

  • Warum gehört Überspannungsschutz zur Sicherheitstechnik im Eigenheim?

    Überspannungsschutz schützt elektrische Anlagen und angeschlossene Geräte vor Schäden durch Blitzeinschläge, Schaltvorgänge oder Netzstörungen. Ein abgestimmtes Schutzkonzept verhindert im Ernstfall nicht nur teure Geräteschäden, sondern kann auch das Risiko von Folgebränden durch überlastete Leitungen oder defekte Verbraucher reduzieren

  • Wo wird Überspannungsschutz im Haus installiert?

    Moderne Überspannungsschutzkonzepte arbeiten mit einem mehrstufigen Aufbau:

    • Grobschutz im Bereich des Hausanschlusses.​
    • Mittelschutz in Unterverteilungen für einzelne Stromkreise.​
    • Feinschutz direkt an sensiblen Endgeräten, zum Beispiel für Unterhaltungselektronik oder IT.

    Diese Kaskade fängt Überspannungen früh ab und reduziert sie auf ein ungefährliches Niveau für die Hausinstallation.​

  • Wie lässt sich Sicherheitstechnik in ein Smart Home integrieren?

    In einem Smart Home werden Rauchwarnmelder, Alarmanlage, Kameras, Türkontakte und Rollläden über eine zentrale Plattform, App oder Gebäudeleittechnik vernetzt und gesteuert. Typische Szenarien sind etwa automatische Licht- und Rollladensteuerung im Alarmfall, Anwesenheitssimulation zur Einbruchabschreckung und Statusabfragen, ob Fenster oder Türen geschlossen sind.

  • Welche Vorteile bieten vernetzte Sicherheitslösungen für Hausbesitzer?

    Vernetzte Systeme erhöhen Komfort und Reaktionsgeschwindigkeit, weil Sicherheitsmeldungen in Echtzeit verfügbar sind und viele Funktionen aus der Ferne gesteuert werden können. Gleichzeitig lassen sich Sicherheit, Energieeffizienz und Zugangskontrolle in einem System kombinieren, was den Wohnkomfort und den langfristigen Wert der Immobilie deutlich steigern kann.​

  • Wie plane ich Sicherheitstechnik für ein neues oder bestehendes Wohnhaus?

    Eine professionelle Planung beginnt mit einer Risikoanalyse für Einbruch, Brand, Überspannung und Unwetter, gefolgt von der Auswahl passender Komponenten und einer normgerechten Auslegung der Anlage. Auf Basis der individuellen Wohnsituation erstellt ein Elektro‑ oder Sicherheitstechnik-Fachbetrieb ein abgestimmtes Konzept, das später erweitert und an neue Anforderungen angepasst werden kann.​

  • Wer darf Sicherheitstechnik wie Brandschutzschalter oder Alarmanlagen installieren?

    Elektrische Sicherheitstechnik sollte grundsätzlich von qualifizierten Elektrofachkräften geplant, installiert und regelmäßig geprüft werden. Damit werden VDE-Normen eingehalten, Haftungsrisiken minimiert und gleichzeitig die Voraussetzungen für einen vollen Versicherungsschutz im Schadensfall verbessert.

  • Wodurch unterscheiden sich günstige von hochwertigen Sicherheitssystemen?

    Höherwertige Systeme bieten meist:

    • präzisere Sensorik und zuverlässigere Melder.​
    • höhere Ausfallsicherheit und bessere Integrationsmöglichkeiten.​
    • Erweiterbarkeit und nachweisbare Konformität mit einschlägigen Normen.

    Einfache und günstige Lösungen decken eher grundlegende Anforderungen ab, stoßen aber bei komplexen Gebäuden oder höheren Sicherheitsanforderungen schnell an Grenzen.​

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